Tibet Terrier
Flage von Tibet

Der Standard des Tibet Terriers   
 
Als charakterisierte Wunschvorstellung ist der Standard unseres Tibet Terriers über Jahrzehnte nur unwesentlich verändert worden. Am 30. November 1990 wurde der Standard unter der Nummer - 209 - der FCI mit folgendem Wortlaut definiert:

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
robust, von mittlerer Größe, langhaarig, mit quadratischer Silhouette, resoluter Ausdruck

CHARAKTERISTIKA:
lebhaft, gutmütig. Treuer Kamerad mit vielen einnehmenden Wesenszügen.

WESEN: aus sich herausgebend, wachsam, intelligent und mutig; weder ungestüm noch streitsüchtig. Fremden gegenüber zurückhaltend.

KOPF UND SCHÄDEL:
Schädel von mittlerer Länge, weder breit noch grob, von den Ohren zu den Augen hin etwas schmaler werdend, zwischen den Ohren weder gewölbt noch völlig flach. Jochbein gebogen, aber nicht übermäßig ausgeprägt, so daß es vorgewölbt ist. Deutlicher, aber nicht übertrieben ausgeprägter Stop in Höhe der Augenpartie. Kräftiger Fang, gut entwickelter Unterkiefer. Die Länge von den Augen bis zur Nasenspitze ist gleich der Länge von den Augen bis zur Schädelbasis. Nase schwarz. Kopf reichlich mit langem Haar bedeckt, das nach vorn über die Augen fällt. Am Unterkiefer befindet sich ein kleiner, nicht übertrieben ausgebildeter Bart.

AUGEN:
groß, rund, weder vorquellend noch eingefallen, ziemlich weit auseinanderliegend, dunkelbraun, Augenlider schwarz.

OHREN:
hängend, nicht zu dicht am Kopf anliegend getragen, V- förmig, nicht zu groß, üppig behaart.

GEBISS:
Scherengebiß oder umgekehrtes Scherengebiß. Die Schneidezahnreihe bildet einen leichten Bogen, wobei die Schneidezähne in regelmäßigem Abstand und senkrecht im Kiefer stehen

VORHAND:
stark behaart, Schulter gut schräg zurückgelagert; Läufe gerade und parallel stehend. Vordermittelfuß

KÖRPER:
leicht schräg, gut bemuskelt, kompakt und kraftvoll. Länge von der Schulterblattspitze zum Rutenansatz gleich Widerristhöhe. Weitzurückreichender Brustkorb. Rücken über dem Rippenschiff gerade. Lendenpartie kurz, leicht gebogen, gerade Kruppe.

HINTERHAND:
stark behaart, Kniegelenk gut gewinkelt, tiefstehende Sprunggelenke.

PFOTEN:
groß, rund, zwischen den Zehen und Ballen reichlich behaart. Gut flach auf den Ballen stehend, keine Wölbung in den Pfoten.

RUTE:
Mittellang, ziemlich hoch angesetzt und fröhlich eingerollt über dem Rücken getragen. Sehr üppig beharrt. Ein Knick in der Rute kommt oft vor und ist erlaubt.

GANGART, BEWEGUNG:
Zügig, guter Vortritt, kraftvoller Schub. In Schritt und Trab sollen die Hinterläufe weder innerhalb noch außerhalb der Spur fußen.

HAARKLEID:
Doppelt. Unterwolle fein und wollig. Deckhaar üppig, fein jedoch weder seidig noch wollig, lang glatt oder gewellt, aber nicht lockig.

FARBE: Weiß, gold, creme, grau oder rauchfarben, schwarz, zwei- oder dreifarbig; eigentlich ist jede Farbe mit Ausnahme von Schokoladen- oder leberbraun erlaubt.

GRÖSSE:
Schulterhöhe bei Rüden 35,6 – 40,6 cm, Hündinnen geringfügig kleiner.

FEHLER:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

N.B: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Buddha